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Katholische Bildungswerke Pinzgau

Mach aus mir einen Menschen,  der einem Schiff mit Tiefgang gleicht,
um auch die zu erreichen, die "unten" sind.

Antoine de Saint-Exupery

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Bei den MANNSBILDERN setzen wir NACH OSTERN die Serie "Wirtshauskultur" nach 2 gelungenen Abenden (mit Toni Tanner und Ingo Vogl) fort:

Wir laden alle Pinzgauer Männer
zu diesem unerschöpflichen Thema
des "Mann-Sein heute"
recht herzlich ein!

Anbei die Einladung zum Downloaden
und zum Weitergeben!!

Am Samstag, 22.Oktober hatten wir im Meixnerhaus in Kaprun zu unserem 2. sehr erfolgreichen Tag zur BIOGRAFIEARBEIT "Meine Spuren entdecken" eingeladen.

Biografiearbeit unterstützt und begleitet Menschen, ihr vergangenes Leben zu betrachten, ihre gegenwärtigen Aufgaben zu bewältigen und den weiteren Lebensweg zu gestalten. Frau Susanne Hölzl gab uns einen praktischen und theoretischen Einblick in die Möglichkeiten und Methoden der Biografiearbeit, die jedermann/jedefrau ganz persönlich und auch in verschiedenen Gruppen anwenden können.

Weitere Informationen: siehe FOLDER!

Salzburger des Jahres 2010:
"Mut zum Leben" am 4.Platz

Unsere Gruppe "Mut zum Leben" wurde von einer Jury des SALZBURGER FENSTERs auf den 4.Platz der "Salzburger des Jahres 2010" gereiht.
Herzlichen Dank für diese Anerkennung! Sie spornt uns an, uns im Pinzgau weiter für ein mutmachendes Klima einzusetzen.
Mehr denn je brauchen Menschen Unterstützung für die Bewältigung ihres Alltags: U.a. nimmt Burn out beängstigend zu.

"Die Würde des Menschen ist antastbar"

Der Berliner Theologe und Existenzanalytiker Günter Funke war am Donnerstag, 17.Juni 2010 in der LW-Schule Bruck.
Er betonte, dass wir in unserem Alltag sehr oft heimliche Verletzungen und Kränkungen erleben und mit Störungen in unserer Psyche reagieren. Daher müssen wir tagtäglich mit "jedermann-frau" wesentlich respekt- und würdevoller umgehen. Zu dieser Grundhaltung forderte Funke auch die Kirche und alle staatlichen Institutionen auf.
Der Vortrag ist auf CD erhältlich bei KBW Salzburg: Tel: 0043/662/8047-7517 oder über unser Kontaktformular (siehe "Über uns")!

 

Auszeichnung für "Mut zum Leben"

Unsere Projektgruppe erhielt am 14.1.2010 den Salzburger
Landespreis der Erwachsenenbildung 2009/10!

Details siehe:

  • PN Artikel vom 21.Jänner 2010
    "Auszeichnung für Tabu-Brecher"
  • Artikel in Salzburg.at vom 14.1.2010:
    "Innovative Projekte in der Erwachsenenbildung gewürdigt"
  • Folder der Salzburger Landesregierung
    "Szbg. Landespreis 2009/2010"

 

 

"DAS VERLORENE PARADIES"

Dieser Film thematisiert anhand von 2 Lebensgeschichten die sich verengende Lebensspirale, die zum Suizid führen kann.

Im November 2009 boten wir in Kaprun, Saalfelden und Lend drei sehr gut besuchte (insges. 253 TN) Filmvorführungen an. Bei den anschließenden Gesprächen mit Experten und Betroffenen wurde wieder einmal klar, wie sehr wir auch im Pinzgau von Depression und Suizid betroffen sind: Ob in der eigenen Familie, im Freundeskreis, im Berufsfeld, im Wohnort - überall begegnen wir dieser verengenden Lebensspirale. Doch, wie gehen wir damit um? Leider reagieren wir meist mit Sprachlosigkeit, Unverständnis, Scham, Schuldzuweisungen, ja sogar Wut.
Betroffene brauchen aber vor allem mehr Verständis für ihre ungeheure Not, sollen unser Mitfühlen spüren und benötigen das Aufzeigen von konkreten Möglichkeiten der Hilfestellung.


Presse:
Pongauer Nachrichten vom 19.Nov 2009
Pinzgauer Nachrichten vom 12.11.2009

Näheres über den Film auf der Homepage "Das verlorene Paradies"

 

"MUT ZUM LEBEN" ist
ein lebensbejahender Prozess einer Initiativgruppe der KBW Pinzgau

Auf Grund der hohen Suizidrate (auch) im Pinzgau bemüht sich seit 20 Jahren (1989) eine Gruppe von Pinzgauer KBW-Leitern/innen, das MUT MACHEN als wichtiges Thema in vielerlei Ausprägung zu „bearbeiten“ und Schwerpunkte dazu in der Region zu setzen.

Mit Hilfe von regionalen Großveranstaltungen, kleinregionalen Folgeveranstaltungen, Seminaren, Workshops, Kooperationen mit anderen Institutionen, Hilfestellungen für Selbsthilfegruppen u.a. soll im Pinzgau das Klima des Umgangs mit Menschen in Schwierigkeiten verbessert werden.
Die örtlichen Katholischen Bildungswerke, Eltern-Kind-Gruppen und Frauentreffs sind die wichtigsten unterstützenden Partner vor Ort. Als ErwachsenenbildnerInnen wollen und können wir weder Sozialarbeit noch Psychotherapie leisten. Dieses JA (= MUT) ZUM LEBEN soll durch Information und Reflexion verstärkt zur Sprache kommen.

Ziele:

  • Bewusstseinsarbeit im Sinne
    • der Förderung eines Klimas der Lebensbejahung im Pinzgau
    • eines breiteren Verständnisses für psychische Erkrankungen
    • der verstärkten Solidarität
  • Informationen zur Lebenshilfe
    • Wie gelingt Leben? Was behindert Leben, kann kränken und krank machen?
    • Was gibt meinem Leben einen Halt?
    • Wer sind die Ansprechpartner?
      • Eltern und Lehrern (Kindererziehung)
      • Paarbeziehung
      • Frauenarbeit
      • Seniorenarbeit.
    • Wie kann ich das aktivieren?
      • Aussöhnung mit dem Leben und den Generationen,
      • Akzeptanz der Veränderung: Wandel der Welt,  Altsein, Krankheit, Leid, Tod, u.a.
  • Methodisch will Mut zum Leben:
    • die Stärken unseres Lebens aufgreifen und diese kultivieren helfen
    • die Klarheit und Echtheit unseres Mit-teilens fördern
    • das Leben noch intensiver zum Thema in der Erwachsenenbildung machen
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